Freitag, 21. Juni 2013
erste Depression
nun hat es uns also eingeholt. Der Arbeitsalltag hat nicht nur sonnige Zeiten und wir haben gerade ein kleines Tief. Die Fliegenplage, nicht Mückenplage, nervt uns. Ständige Begleiter auf Schritt und Tritt. Ständiges gesumme und am schlimmsten wenn man die Hände voll hat. Überall Baustellen, kaputte Wiesen, Lärm. Wir wissen momentan nicht, wo wir weitermachen sollen. So wirds wohl die nächsten vier Wochen weitergehen. Jetzt wäre die richtige Zeit um Urlaub zu machen, aber dann wächst uns hier das Gestrüpp über die Ohren. Im Garten wurde die letzten acht Jahre nicht allzuviel gemacht und dies gilt es aufzuholen. Wir kommen uns ziemlich eingewachsen vor.
Die besten Momente beschränken sich auf die Abendstunden ab 21.ooUhr, wenn die Arbeiter weg sind und wir nach den Elchen ausschau halten können. Wir haben inzwischen vier Erwachsene und ein Kalb in der direkten Nachbarschaft. Die Rehe weiden in Nachbars Garten und die Gänse fressen unseren Rasenschnitt. Rogers Kühe sind auf dem Feld nebenan und tagsüber stehen sie bis zum Bauch im See, denn die Hitzewelle hat auch uns erreicht, immerhin 28°C. Zum Schwitzen genug