Dienstag, 21. Juli 2015
Wie es uns geht



Heute erzählen wir mal wie es uns so geht. Inzwischen sind wir den dritten Sommer in Schweden.
Haben uns ganz gut eingelebt und manchmal fühlen wir uns hier richtig zu Hause. Mit den Nachbarn haben wir guten Kontakt,aber leider sind bis jetzt noch keine, Echten` Freundschaften entstanden. Dies liegt wohl daran das wir hier kein öffentliches Leben haben. Man trifft sich hin und wieder zum Kaffee, Grillen oder man kommt einfach auf einen Schwatz vorbei. Einfach mal ins Kino gehen oder sich in der Kneipe auf ein Bier zu treffen ist hier, weit weg von der Stadt, nicht üblich.“ Man ißt/ist zu Hause,, das ist eine schwedische Lebensart. Manchmal vermissen wir das schon, vor allem an einem trüben Regentag. Auch gehen wir ganz gerne wandern, nur unsere Umgebung kennen wir schon mit den hübschen roten Schwedenhäusern, den Wäldern und den vielen Seen. Diese Postkartenidyll nutzt ab wenn man darin lebt. Die nächsten Berge sind weit entfernt. Unsere Gegend besteht fast nur aus dieser Landschaft. Um eine andere Landschaft zu sehen fährt man ca. 150km, was in Schweden mindestens zwei Stunden dauert. Dann ist man z.B. in den Schären am Meer.
Nach wie vor lebt es sich gut hier in Schweden . Die Menschen sind durchweg freundlicher, aufmerksamer und rücksichtsvoller als in Deutschland. Im Supermarkt geht es entspannter zu und im Straßenverkehr gibt es kein drängeln und hupen.
Brot backen wir selbst, da uns das schwedische Brot zu wenig Abwechslung bietet. Gekocht wird bei uns weiterhin schwäbisch/sächsisch. Aber es gibt auch Köttbullar und Kanelbulle. Es gibt hier alles zu kaufen, nur leider keinen Nudelteig und Bratwurstbrät. Also gibt es auch keine Maultaschen.
„ Unser Garten“ macht uns nach wie vor Spass und er entwickelt sich weiter. Ein kleiner Nachteil ist die große Fläche und das Mähen nimmt viel Zeit in Anspruch. Die Staudenbeete werden größer und bunter.
Ob wir hier das ganze Jahr leben wollten wissen wir nicht............es gibt ja auch noch Portugal.... .