Ab auf die Liebesinsel
bolmenparadies am 04. Oktober 13
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Es ist jetzt nicht mehr zu leugnen, der Herbst ist da. Wir haben stürmische Tage und das Laub fällt tonnenweise. Die Nächte werden immer kälter und das letzte Gemüse ist erfroren.
Wir fangen an alles winterfest zu machen, die Gartenmöbel in die Scheune zu räumen, die Häuser mäusefest zu machen und wo es geht alles abzudichten und zu dämmen. Das Gästehaus und unser Haus werden im Winter nicht beheizt und das bedeutet, dass alles einfriert. Natürlich räumen wir die wichtigen Dinge z.B. Elektrogeräte in das Haupthaus, das beheizt wird. Aber es müssen alle Wasserleitungen geleert werden, auch die Waschmaschine muss komplett entleert werden. Toilette und Waschbecken werden mit Frostschutz gefüllt.
Im Garten ist außer Laubrechen nichts mehr zu tun, und so haben wir auch nicht mehr viel Stress. Es bleibt sogar Zeit am See zu sitzen und den Enten zuzuschauen, oder unseren Singschwan zu beobachten. Die meisten Vögel haben uns verlassen, aber dafür beginnt die Brunft der Elche und Rehe und so haben wir sogar einen Elchbullen durch den See auf unsere Insel schwimmen sehen. Wenig später ist dann ein wohl jüngerer Elch auf die gleiche Weise von der Insel ans Festland abgehauen. Jetzt hat der Größere die Insel für sich und auch die Elchkuh die dort lebt. Wir haben die Insel jetzt Liebesinsel getauft und mal sehen, ob wir nächstes Jahr Zwillinge haben.
In Portugal hat es zur Zeit 25°C und das klingt doch verlockend, oder?
bolmenparadies am 04. Oktober 13
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Achtung Elch
bolmenparadies am 15. September 13
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Weiter geht’s uns gut in Schweden. Es regnet und wird kühler, und so glauben wir jetzt auch, dass es Herbst wird. Die frühen Äpfel sind fast aufgegessen (Anja, Micha, Rehe und Elche) und die späteren Sorten sind fast reif. Die ersten Zwetschgen als Kuchen verarbeitet, die letzten Himbeeren geerntet. Viele Kartoffeln haben wir geerntet und so geht der Gemüsegarten langsam in den Winterschlaf.
Wir bringen die Zäune in Ordnung, mähen Gras, schneiden die Beerensträucher und genießen die Sonnenstrahlen, wenn sie denn scheint. Haben immer wieder Zeit Pilze zu finden und leckere Gerichte zu zaubern. Die Schonzeit für die Wildtiere ist vorbei und wir haben schon den ersten Wildschweinbraten im Ofen.
Gestern hatten wir dann auch „unsere“ Elche vor dem Auto und vor lauter Schreck sind die Bilder leider unscharf geworden . Die Kraniche sammeln sich und auch die Gänsegruppen werden immer größer. Zeit in den Süden zu fliegen. Wir werden wohl bald folgen.
bolmenparadies am 15. September 13
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Herbst
bolmenparadies am 02. September 13
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Jeder der mal nach Schweden fährt möchte auch einen Elch sehen. Wir haben die Elche sozusagen vor der Haustür. Unser Birnenbaum etwa 100 Meter vom Haus entfernt, scheint der momentane Lieblingsplatz, die Smultronställe der Elche zu sein. Von den etwa 200 Birnen auf dem Baum sind uns noch 30 geblieben. Die versuchen wir nun vehement gegen die gefräßigen Elche zu verteidigen. Nein, keine Nachtwache, nur eine Vogelscheuche. Bisher mit Erfolg.
Die Rehe ernten derweil unsere Äpfel am anderen Ende des Gartens. Auch der letzte Salat steht jetzt auf dem Speiseplan dieser possierlichen Tiere. Ein Gutes hat das Ganze, es liegen keine fauligen Äpfel auf dem Boden und somit verhelfen die Tiere uns zu mehr Freizeit. Auch in Schweden wird es so langsam Herbst und somit ist auch die Schonzeit für Elche und Rehe vorbei :).
bolmenparadies am 02. September 13
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