Samstag, 8. Februar 2014



Internet in Portugal
endlich hat es mit dem Internet geklappt. Anfang Januar beantragt und seit 7.2.online. Für portugiesische Verhältnisse recht schnell. Für den Anschluß mußten erst noch 400m Kabel verlegt werden. Alles oberirdisch an Masten. Hoffentlich hält das Kabel den nächsten Sturm aus :) . Die Verbindung ist ausgezeichnet und zum Telefonanschluß gabs das Gerät dazu.
Wir haben sogar Zeit das Internet zu nutzen, da das Wetter recht schlecht ist. Ein Sturmtief jagt das nächste und wir schaukeln und surfen in unserem Wohnwagen so dahin. Die Nachbarschaft wird so langsam depressiv und alle warten auf die Sonne. Jetzt ist erst mal Wind bis 100km angesagt.
Weiter freuen wir uns über die Wellen und die günstigen Preise in Portugal. Unser Reifenschaden am Auto letzte Woche hat uns nur 6,50€ gekostet, und das für eine halbe Stunde Arbeitszeit.
Der Regen treibt uns hin und wieder in ein Cafe und auch dort ist es günstig. Selten mehr als 5€ für zwei Kaffee und zwei Kuchen.
Eine gute Möglichkeit dem tristen Wetter zu entfliehen ist, die Orangen auf dem Markt zu kaufen, dort kosten Orangen 60 Cent das Kilo und so gibt es tatsächlich jeden Morgen frisch gepressten Orangensaft.
Für unsern Garten suchen wir noch alte gute Orangensorten, vielleicht kennt ein Leser noch solche ? Würden uns freuen wenn uns da jemand helfen könnte.



Dienstag, 28. Januar 2014
Orangen und Mandarinen ?
so langsam scheint das Wetter wieder besser zu werden, zumindest scheint heute mal wieder die Sonne und wir können draußen in der Wärme Kaffeetrinken. Dieses Jahr hat es eigentlich die ganze Zeit geregnet. In unserem Garten finden sich reißende Bäche und sogar ein Wasserfall ergießt sich über die Klippen ins Meer. Wir haben die Zeit aber genutzt und die Gegend angeschaut, bei Ikea gegessen und unser Appartement renoviert. Im Garten geht es langsam voran, das heißt, wir haben Dornengebüsche entfernt, Mauern freigelegt, einen Waschplatz entdeckt und ein verlorenes Handy gefunden. Die alten Mauern im Garten, die als Windschutz dienen werden wieder aufgesetzt und wir beginnen mit der Neugestaltung. Mit Hilfe eines Gärtners aus Sintra haben wir erfahren, was hier so wachsen könnte. Wir haben das Problem mit dem Salzgehalt vom Meer und dem starken Wind. Aber es geht so einiges und wir werden schon ein kleines Paradies zaubern. In unseren drei, vielleicht vier Monaten können wir halt nicht allzu viel bewirken wenn man erst einen Dschungel urbar machen muß. Aber Orangen und Mandarinen werden wir schon noch pflanzen. Wir wollen ja in den nächsten Jahren auch davon profitieren.



Mittwoch, 8. Januar 2014
Große Wellen






Wir leben jetzt schon einige Zeit in Portugal, hatten tolles Wetter und weniger tolles. Leider überwiegt momentan das weniger tolle und es macht sich ein bisschen Tristesse breit. Der Himmel ist grau, es regnet und der Boden fühlt sich an wie ein Schwamm. Wenn man den gleichen Weg über den Rasen zweimal geht hat man einen Trampelpfad und so allmählich verwandelt sich unser Vorgarten in eine Schlammwüste. Durch den Garten zum Meer fließt inzwischen ein richtiger Bach, der sich über einen Wasserfall ins Meer ergießt. Apropo Bach, der Bach neben dem Dorf ,auf dem Weg nach Ericera, ist momentan ein Fluss, und so ist auch die Straße wegen Überflutung gesperrt.
Der Sturm der letzten Tage hat nachgelassen und nur die Wellen dagelassen und so haben wir richtig viel zum Gucken. Gestern wurden dann auch die ufernahen Straßen und Plätze gesperrt, da eine Wellenhöhe von über 10 Meter angesagt wurde. Wir haben die Wellen gesehen und richtig Respekt davor bekommen. Es ist beängstigend solche Wellen auf sich zurollen zu sehen, aber mindestens genauso faszinierend. Man kann einfach nur dastehen und staunen. Selbst die Portugiesen standen mit offenem Mund am Meer.